Rosenhain 24 9125 Kühnsdorf, Österreich
1500 kg Traglast · Plattform 7500 x 2000 mm · Nutzhub 1400 mm

Hubarbeitsbühne auf Schienenfahrwerk

Individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst!

Planung & Freigabe
Erst nach Freigabe unserer Anlagenzeichnung startet die Fertigung
Höhe & Position
Durch das Schienenfahrwerk kann auch die Position angepasst werden
Sicherheit
Unterlaufschutz, Geländer und Antirutsch-Plattform
Projektübersicht Hubarbeitsbühne

Ein Schweizer Maschinenbauer war auf der Suche nach mehreren höhenverstellbaren Arbeitsplattformen für Personen. Die Hubarbeitsbühnen sollten später vom Kunden auf ein eigenes Schienenfahrwerk aufgebaut und direkt in eine bestehende Maschinenanlage integriert werden.

Im Erstgespräch wurden die Eckdaten geklärt und im darauf folgenden Meeting die Pläne und weitere Details fixiert. Das Ergebnis sind sechs baugleiche Hubarbeitsbühnen mit jeweils 1.500 kg Traglast, einer 7.500 × 2.000 mm großen Plattform und einem Nutzhub von 1.400 mm. Durch die Bauhöhe von nur 600 mm bleiben die Bühnen trotz ihrer Größe kompakt und lassen sich optimal in die kundenseitige Anlage integrieren.

Technische Daten der Hubarbeitsbühnen
– Anzahl: 6 baugleiche Hubarbeitsbühnen
– Traglast: 1.500 kg
– Plattform: 7.500 × 2.000 mm
– Nutzhub: 1.400 mm
– Bauhöhe: 600 mm
– Einsatz: höhenverstellbare Arbeitsplattform für Personen
– Ausführung: vorbereitet für kundenseitiges Schienenfahrwerk

Zusätzliche Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen

Die Hubarbeitsbühnen wurden mit einer zweikanaligen Schutzkontaktleiste ausgestattet. Wird die Kontaktleiste während der Senkbewegung betätigt, kann die gefährliche Bewegung über die Sicherheitssteuerung unterbrochen werden.

Eine integrierte Ölstandsüberwachung ergänzt die technische Überwachung des Hydrauliksystems. Veränderungen des Ölstands können dadurch frühzeitig erkannt und im Rahmen der Wartung kontrolliert werden.

Welche Sicherheitseinrichtungen erforderlich sind, hängt immer von der Konstruktion, der späteren Einbausituation und der Gefährdungsbeurteilung der Gesamtanlage ab. Bei Hubarbeitsbühnen müssen außerdem die zulässige Belastung, die Bedienungsanleitung und die vorgesehenen Einsatzbedingungen berücksichtigt werden.

Sonderausstattung im Überblick
– Befestigungspunkte für eine mitfahrende Treppe
– Selbsttragender und verstärkter Grundrahmen
– Vorbereitung für das kundenseitige Schienenfahrwerk
– Bohrungen und Gewinde nach Kundenzeichnung
– Zweikanalige Schutzkontaktleiste
– Grundrahmen an allen Seiten um 300 mm nach innen versetzt
– Plattformausnehmung nach Kundenzeichnung
– Geländer an beiden Schmalseiten
– 2,37 m und 0,265 m Geländer an einer Längsseite
– 5,13 m herausnehmbares Steckgeländer
– Verstärkte Plattform zur Aufnahme eines Werkzeugkastens
– Ölstandsüberwachung

Sechs individuelle Hubarbeitsbühnen aus einer Hand

Bei diesem Projekt bestand die Herausforderung nicht allein in den großen Abmessungen der Plattform. Entscheidend waren vor allem die zahlreichen Schnittstellen zur Kundenmaschine, zum Schienenfahrwerk und zur mitfahrenden Treppe.

Durch die enge Abstimmung mit dem Schweizer Maschinenbauer konnten alle Bohrungen, Aufnahmen, Plattformausnehmungen und Geländer bereits während der Konstruktion berücksichtigt werden. Der Kunde erhält dadurch sechs anschlussfertig vorbereitete Hubarbeitsbühnen, die ohne umfangreiche Nacharbeiten in seine Gesamtanlage eingebaut werden können.

Das Projekt zeigt, dass sich hydraulische Hubarbeitsbühnen nicht nur bei Traglast, Plattformgröße und Hubhöhe anpassen lassen. Auch komplexe Sonderlösungen mit Fahrwerk, Treppe, Maschinenkonturen und individuellen Sicherheitseinrichtungen können direkt in die Konstruktion einbezogen werden.

Last

1500 kg Traglast

Plattform

7500 x 2000 mm

Hub

Nutzhub 1400 mm

Der selbsttragende und verstärkte Grundrahmen wurde mit allen Bohrungen und Gewinden für das kundenseitige Schienenfahrwerk vorbereitet.

Verstärkter Grundrahmen für das Schienenfahrwerk

Der Kunde montiert die sechs Hubarbeitsbühnen auf ein selbst konstruiertes Schienenfahrwerk. Ein herkömmlicher Grundrahmen war für diese Anwendung nicht ausreichend, da die auftretenden Kräfte gezielt über die Befestigungspunkte des Fahrwerks eingeleitet werden.

Deshalb wurde der Grundrahmen als stabile, selbsttragende Konstruktion ausgeführt. Sämtliche erforderlichen Bohrungen und Gewinde wurden bereits während der Fertigung berücksichtigt. Dadurch kann der Kunde sein Fahrwerk ohne nachträgliche Bearbeitung direkt mit der Hubarbeitsbühne verbinden.

Zusätzlich wurde der Grundrahmen an allen Seiten um 300 mm nach innen versetzt. So bleibt ausreichend Platz für die Bauteile des kundenseitigen Fahrwerks und die gesamte Konstruktion kann kompakt aufgebaut werden. Mobile Hubtische benötigen grundsätzlich einen entsprechend ausgelegten Grundrahmen, da Standardrahmen üblicherweise für eine flächige Aufstellung konstruiert sind.

Die Plattformausnehmung folgt der Kontur der Kundenmaschine. Eine zusätzliche Verstärkung dient zur Befestigung eines Werkzeugkastens.

Plattform mit Ausnehmung und zusätzlicher Verstärkung

Die 7.500 mm lange Plattform wurde exakt nach den Zeichnungen des Kunden gefertigt. Eine speziell geformte Ausnehmung sorgt dafür, dass die Arbeitsbühne bis an die Maschinenkontur herangefahren werden kann, ohne mit vorhandenen Bauteilen zu kollidieren.

Dadurch erreichen die Mitarbeiter ihre Arbeitsbereiche deutlich besser. Gleichzeitig wird verhindert, dass zwischen Maschine und Arbeitsplattform unnötig große Abstände entstehen.

An einer festgelegten Stelle wurde die Plattform außerdem zusätzlich verstärkt. Dort montiert der Kunde später einen Werkzeugkasten. Die Verstärkung nimmt das zusätzliche Gewicht sowie die beim täglichen Arbeiten entstehenden Belastungen zuverlässig auf.

Feste Geländer und herausnehmbare Steckgeländer wurden exakt an die Kontur und die Zugangsbereiche der Kundenmaschine angepasst.

Geländer exakt an die Kundenmaschine angepasst

Die Geländerausführung wurde gemeinsam mit dem Kunden auf die Maschinenanlage und die vorgesehenen Arbeitsbereiche abgestimmt. An beiden Schmalseiten befinden sich feste Geländer. An einer Längsseite wurden zusätzliche Geländerelemente mit einer Länge von 2,37 m und 0,265 m montiert.

Die gegenüberliegende Längsseite erhielt ein insgesamt 5,13 m langes Steckgeländer. Dieses kann dort entfernt werden, wo ein direkter Zugang zur Kundenmaschine erforderlich ist. In den übrigen Bereichen begrenzen die Geländerelemente die Plattform und schützen die darauf arbeitenden Personen.

Die genaue Anordnung der festen und steckbaren Elemente war besonders wichtig. Schließlich musste die Hubarbeitsbühne einerseits möglichst geschlossen ausgeführt werden und andererseits einen ungehinderten Zugang zu den relevanten Maschinenbereichen ermöglichen. Umwehrungen gehören zu den wesentlichen konstruktiven Elementen einer Arbeitsbühne und dienen dem Schutz von Personen und mitgeführten Gegenständen.

Die vorbereiteten Befestigungspunkte ermöglichen die direkte Montage der kundenseitigen, mitfahrenden Treppe.

Aufnahme für die mitfahrende Treppe

An einer Schmalseite ergänzt der Kunde die Hubarbeitsbühne mit einer mitfahrenden Treppe. Über diese Treppe können die Mitarbeiter die Plattform in der vorgesehenen Ausgangsposition sicher betreten und verlassen.

Damit Bühne und Treppe dauerhaft als gemeinsame Einheit funktionieren, haben wir die erforderliche Aufnahme direkt konstruiert und am Grundrahmen angebracht. Die Befestigungspunkte wurden auf die Abmessungen und Anschlussstellen der kundenseitigen Treppe abgestimmt.

Somit fährt die Treppe gemeinsam mit der gesamten Arbeitsbühne auf dem Schienenfahrwerk mit. Zusätzliche Umbauten oder separate Transportlösungen sind nicht erforderlich.

Gleich Hubarbeitsbühne bestellen

Bei Fragen nehmen Sie bitte gleich mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns!

FAQ der Hubarbeitsbühne

Häufig gestellte Fragen zum Thema Hubarbeitsbühne bzw. Scherenhubtisch ausgelegt für die Personenmitfahrt.

Ja. Hubarbeitsbühnen können abhängig von ihrem konstruktiven Aufbau auch für den Einsatz auf Schienen ausgeführt werden. Dafür müssen Grundrahmen, Befestigungspunkte, Fahrwerk und Steuerung als zusammengehöriges System betrachtet werden. Bei diesem Projekt wurde das Schienenfahrwerk vom Kunden gebaut. Wir haben die Hubarbeitsbühnen mit einem selbsttragenden Grundrahmen sowie passenden Bohrungen und Gewinden vorbereitet. Schienengebundene Ausführungen sind eine anerkannte Bauform von fahrbaren Hubarbeitsbühnen.

Ein stationärer Hubtisch steht normalerweise über seinen Grundrahmen auf einer entsprechend vorbereiteten Fläche. Bei einem Fahrwerk werden die Kräfte dagegen über einzelne Räder, Rollen oder Befestigungspunkte eingeleitet. Diese veränderte Belastung muss bei der Konstruktion berücksichtigt werden. Deshalb dürfen Fahrwerkskomponenten nicht ohne technische Prüfung an einem herkömmlichen Grundrahmen befestigt werden.

Zur Belastung zählen nicht nur die Personen auf der Plattform. Auch Werkzeuge, Material, Werkzeugkästen und weitere Aufbauten müssen berücksichtigt werden. Bei diesem Projekt beträgt die zulässige Traglast 1.500 kg. Dieser Wert darf im Betrieb nicht überschritten werden. Die DGUV beschreibt die Nennlast ebenfalls als Summe aus den zugelassenen Personen sowie Werkzeug und Material.

Ja. Sowohl die Plattformkontur als auch die Geländerelemente können nach Kundenzeichnung gefertigt werden. Bei diesen Hubarbeitsbühnen erhielt die Plattform eine Ausnehmung, die der Maschinenkontur folgt. Die Geländer wurden so angeordnet, dass die Mitarbeiter geschützt auf der Plattform stehen und gleichzeitig die vorgesehenen Arbeitsbereiche erreichen können. Herausnehmbare Elemente müssen dabei in die Gefährdungsbeurteilung und das Bedienkonzept der Gesamtanlage einbezogen werden.

Die Voraussetzungen hängen vom Land, vom Gerätetyp und vom betrieblichen Einsatz ab. Für fahrbare Hubarbeitsbühnen nennt die DGUV unter anderem eine theoretische und praktische Ausbildung, eine maschinenbezogene Einweisung, die körperliche Eignung sowie eine schriftliche Beauftragung durch den Arbeitgeber. Zusätzlich muss für den konkreten Einsatz eine Gefährdungsbeurteilung vorliegen.